Fritz Hasenöhrl, Univ.-Prof. Dr. phil.
Hasenöhrl legte bereits als Gymnasiast erste wissenschaftliche Veröffentlichungen vor. Er habilitierte sich 1899 für theoretische Physik und wurde 1905 zum außerordentlichen Professor an der Technischen Hochschule in Wien ernannt. 1907 wurde er in der Nachfolge Boltzmanns an die Universität Wien berufen. Seine Hauptarbeit ist der Nachweis der Trägheit (d. h. der Masse) von elektromagnetischen Strahlen, wodurch ihm anhand eines Spezialfalles der Nachweis gelang, dass Energie Masse zuzuordnen ist. Einstein konnte ein Jahr später diese Beziehung allgemeingültig in seiner speziellen Relativitätstheorie darstellen.
Archiv der Universität Wien, Akademischer Senat, GZ 6 ex 1954/55; Philosophische Fakultät GZ 1672 ex 1954/55 (Ehrentafel).
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