Die mittelalterlichen Universitätsgebäude und Bursen in Wien

Originalplan Nr. AUA 8549 von Richard Perger Friedmund Hueber im Archiv der Universität Wien. Der Plan zeigt das Stadtviertel beim Stubentor mit der Haus-Nummerierung des Hofquartierbuches von 1566. Hier befanden sich sich die Kollegien, Bursen und Kodreien der Universität.

Die mittelalterlichen Universitätsgebäude und Bursen in Wien

Die Universitätsgebäude sind schraffiert, die Bursen gerahmt dargestellt. Zu den wichtigsten Bauten zählten:

Collegium ducale (Herzogskolleg, von 1385 bis 1623 Zentralbau der Universität Wien): Nr. 1151 A, B u. C

Neue Schule (Nova structura, 1422-1425 errichtet): Nr. 1150 A, B u. C

Karzer (Studentengefängnis): Nr. 1149

Studentenspital, ab 1521 Bibliothek (1623 demoliert): Nr. 1098 A

Paulusburse bzw. Bursa Haidenhaim: Nr. 1097

Lammburse (Bursa Agni): Nr. 1121

Bruckburse: Nr. 1122

Lilienburse: Nr. 1137

Schlesierburse: 1140

Rosenburse: Nr. 1146

Kodrei Goldberg: Nr. 1155

Ärztehaus (Gebäude der Medizinischen Fakultät 1440-1525): Nr. 936

Juristenschule (Gebäude der Juristischen Fakultät): Nr. 1014

Studienanstalt des Zisterzienserordens (zeitweise auch Notquartier für arme Studenten): Nr. 982