Emil Heinrich du Bois-Reymond, Prof. Dr. med., Dr. phil. h.c.

Prof. Dr. med., Dr. phil. h.c.
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1837 Studium der Theologie, Philosophie, Mathematik und Geologie in Berlin und Bonn, ab 1839 Medizinstudium, 1843 Promotion; 1845 gemeinsam mit Ernst Wilhelm von Brücke und Heinrich Wilhelm Dove Mitbegründer der Physikalischen Gesellschaft in Berlin; 1844 Habilitation; 1849 Assistent am Berliner Anatomischen Museum und Dozent für Anatomie an der Berliner Akademie der Künste; 1855 Professor für Physiologie an der Universität Berlin, 1858 Lehrstuhl für Physiologie und als Direktor des Physiologischen Instituts an der Universität Berlin (1869/70 und 1882/83 Rektor); Präsident der Preußischen Akademie der Wissenschaften; 1869 Gründungsmitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte; ab 1877 Leiter des Physiologischen Instituts; Begründer der experimentellen Elektrophysiologie.

Werke (Auswahl)

Über die saure Reaktion der Muskelsubstanz nach ihrem Tode (Habilitationsschrift), 1846.

Untersuchungen über tierische Elektrizität (2 Bände), 1848/1884.

Über die Grenzen des Naturerkennens, 1872.

Gesammelte Abhandlungen zur allgemeinen Muskel- und Nervenphysik, 1875–1877.

Untersuchungen am Zitteraal, 1881.

Reden (2 Bände), 1886/1887.

Siehe auch

> Neue Deutsche Biographie (abgerufen am 31.10.2025)

> Allgemeine Deutsche Biographie (abgerufen am 31.10.2025)

> Wikipedia (abgerufen am 31.10.2025)

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