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Erste Seite aus den Acta Facultatis Artium, Band IV (1497). In diesen Geschäftsbüchern verzeichneten die Fakultätsdekane eigenhändig die Protokolle der Fakultätssitzungen, die Namen der Kandidaten für Bakkalars- und Magisterprüfungen sowie alles, was ihnen bedeutsam erschien.

Die Initiale "A" zeigt einen Dekan der Artistenfakultät auf einer Lehrkanzel.

 

Dekanatsbuch der Wiener Artistenfakultät (Acta Facultatis Artium Band IV), 1497

Seite 2 der für den kaiserlichen Superintendenten angefertigten Beschreibung der Bursen, Stiftungen und Benefizien der Universität Wien. Das Buch enthält Abschriften von Visitationsberichten der Bursen und des Herzogskollegs aus dem Jahr 1538 sowie von Stiftbriefen, Schuldverschreibungen und ähnlichen wichtigen Dokumenten zu den Stiftungen und Benefizien der Universität. Es diente dem Superintendenten als aktenmäßige Grundlage seiner Kontrollaufgaben.

Beschreibung der Bursen, Stiftungen und Benefizien der Universität Wien

Die Geburtsstunde der Universitätsbibliothek wird 1365 durch die Gründungsurkunde der Universität Wien eingeläutet. Darin wird rechtlich verbrieft, dass Nachlässe von Universitätsmitgliedern ohne Erben in den Besitz der Universität zu übergeben und die enthaltenen Bücher in der „gemaine[n] půchkamer und libreye“ aufzustellen sind (Hervorhebung in der Abbildung nicht im Original).

Detail aus dem Stiftbrief der Universität Wien (deutsche Fassung), 1365

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